„Wenn sie wüsste“ von Freida McFadden

Dieses Buch wollte ich schon eine ganze Weile lesen, weil es so hoch gelobt wurde. Als ich im April in einer kleinen Leseflaute steckte, hatte ich die Hoffnung, dass dieser Thriller genau der richtige Pageturner wäre, um mich aus dieser Flaute zu ziehen. Ich habe jede Menge Spannung erwartet. Und doch hatte ich keine Vorstellung davon, wie dieses Buch wirklich sein würde.

Klappentext

Millie kann ihr Glück kaum fassen, als die elegante Nina ihr die Stelle als Haushaltshilfe inklusive Kost und Logis bei ihrer Familie auf Long Island anbietet. Schließlich hat sie eine Vergangenheit, von der niemand etwas wissen soll. Doch kaum ist Millie eingezogen, zeigt Nina ihr wahres Gesicht: Sie verwüstet das Haus und unterstellt ihr Dinge, die sie nicht getan hat. Ihre verwöhnte Tochter behandelt Millie ohne jeden Respekt. Nur Ninas attraktiver Mann Andrew ist nett zu ihr. Wäre da nur nicht Ninas wachsende Eifersucht. Hat sie Millie nur eingestellt, um ihr das Leben zur Hölle zu machen? Oder hat auch sie ein dunkles Geheimnis, von dem niemand etwas erfahren darf?

Meine Meinung

Ich habe einen Pageturner erwartete, aber ich habe nicht damit gerechnet, wie sehr diese Erwartung erfüllt werden würde. Denn ich habe während dem Lesen nicht gemerkt, wie die Zeit wortwörtlich verflogen ist. Nach den ersten Lesesessions war ich selbst überrascht, wie schnell ich in diesem Buch vorankomme und wie sehr ich beim Lesen alles um mich herum vergesse.

Der Anfang erinnert ein bisschen an „Hope’s End“, einer der anderen wenigen Thriller, die ich zuletzt gelesen habe. Denn in beiden Büchern geht es um Protagonistinnen, die keine wirklichen Zukunftsoptionen haben. Die in der Situation sind, einen Job anzunehmen, den sie eigentlich nicht unbedingt machen wollen. Aber der der einzige ist, den sie bekommen.

In „Wenn sie wüsste“ ist es der Job eines Hausmädchens, den sie von Nina angeboten bekommt. Sie zieht in das Anwesen der kleinen Familie und wohnt von nun an im kleinen Dachzimmer. Während sie anfangs lediglich für die Hausarbeiten zuständig ist und sich gut aufgenommen fühlt, häufen sich die merkwürdigen Zustände. Vor allem Ninas psychische Gesundheit scheint ein großes Problem zu sein.

Und mehr möchte ich über die Handlung auch nicht erzählen, weil ich finde, dass man vollkommen unvoreingenommen an das Buch rangehen sollte. Denn genau das habe ich auch getan, ich kannte kaum Rezensionen zu dem Buch, sondern lediglich, dass es hoch gefeiert wird. Und das war gut so, weil mich dadurch einige Wendungen sehr überraschen konnten.

FAZIT

„Wenn sie wüsste“ war der Pageturner, den ich mir erhofft, aber nicht erwartet habe. Ich konnte wirklich kaum aufhören zu lesen und habe mich so gut unterhalten gefühlt. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass sich die Handlung noch etwas intensiver hätte anfühlen können. Ich fand die Geschichte rund um Millie und Nina zwar spannend, aber ich hatte beim Lesen nicht so richtig Herzklopfen, wie man es bei Thrillern teilweise hat. Das ist aber wirklich meckern auf hohem Niveau, denn wie gesagt: Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, und was will man mehr?


„Wenn sie wüsste“ von Freida McFadden

The Housemaid #1 | Thriller | 400 Seiten

gelesen im Mai 2024 | 4 Tage gelesen

Verlagsseite

★★★★


Eure Kate
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