Lesemonat März 2024

Im März wurde mein Leben quasi ein bisschen pausiert. Anfang des Monats hatte ich eine Augen-OP, weshalb vieles erst mal nicht ging. Ich konnte anfangs nur in kurzen Etappen lesen, fernsehen ging zwar, aber nur mit Doppelbildern, von Sport brauchen wir aber gar nicht reden. Weil ich nicht arbeiten konnte, hatte ich dann aber, als es wieder ging, jede Menge Zeit zum Lesen.

GELESEN

Der März war ein ziemlich starker Monat. Ich habe nicht nur acht Bücher (holy, guacamoly!) gelesen/gehört, sondern über die Hälfte war auch noch ziemlich gut. Ich bin gerade sehr happy mit meiner Buchauswahl und freue mich auf weitere lesereiche Monate!

Gesamtseiten: 3.123 | Seiten pro Tag: 104 | Genres: Jugendbuch, Fantasy, Literarisch | Durchschn. Bewertung: 3,5 | Durchschn. Lesedauer: 12 Tage

„We were liars“ von E. Lockhart | Rezension
Bereits nach den ersten paar Hörminuten war ich begeistert von diesem Schreibstil. Er ist auf diese gute Weise metaphorisch und transportiert gleichzeitig so, so viel Persönlichkeit der Protagonistin. Das fand ich wirklich richtig toll. Letztendlich hat mich die Handlung nicht so richtig mitgerissen, aber es war ein schönes Hörbuch für zwischendurch.

„Where Blood Reigns“ von Fam Schaper | Rezension
In den Stunden nach meiner Augen-OP Anfang März konnte ich nichts anderes tun als Hörbuch zu hören. Mir war nach einem spannenden Fantasy-Roman und „Where Blood Reigns“ wurde mir auf Bookbeat ganz zufällig angezeigt. Ich habe es fast komplett am Stück gehört und mich wirklich gut unterhalten gefühlt. Es hat die schlaflose Krankenhausnacht sehr viel erträglicher gemacht. „Where Blood Reigns“ erfindet das Vampir-Genre definitiv nicht neu, ist aber einfach sehr angenehm erzählt. Das Zuhören hat Spaß gemacht.

„Der Tag an dem ich mich betrank und einen Dämon rettete“ von Kimberly Lemming | Rezension
Dieses Buch war ganz anders, als ich es erwartet habe. Dass mittlerweile die meisten Smut-Fantasy-Romanzen mit den typischen Klischees des Genres spielen, finde ich gar nicht schlimm. Aber in diesem Buch ist mir das ein bisschen zu sehr auf die Spitze getrieben worden, während die Handlung und die Charaktere selbst einfach viel zu oberflächlich abgehandelt werden. Das war nicht so wirklich meins.

„Wen der Rabe ruft“ von Maggie Stiefvater | Rezension
Ich wünschte, ich hätte dieses Buch schon vor zehn Jahren gelesen. Ich glaube, als Jugendliche hätte es mir sehr gut gefallen. „Wen der Rabe ruft“ ist toll geschrieben, punktet mit liebenswerten Charakteren und einer an sich sehr spannenden Handlung. Aber jetzt, mit fast 30, hat es mich einfach nicht abgeholt. Ich fand die Handlung zwar interessant, aber auch total wirr. Erst dachte ich, es liegt an den Narkose-Nachwirkungen meiner Augen-OP, aber leider blieb es für mich bis zum Schluss sehr verwirrend.

„Chain-Gang All-Stars“ von Nana Kwame Adjei-Brenyah | Rezension
Dieses Buch hatte für mich schon vor dem Lesen das Potenzial zum Jahreshighlight. Und trotzdem hat es mich überrascht, wie sehr es mich beeindruckt hat. Ich habe mich während dem Lesen so in diesem Buch verloren, wie es mir schon seit Ewigkeiten nicht mehr passiert ist. Nach jedem Lesen brauchte ich erst mal ein paar Minuten, um wieder in die Realität zurück zu finden. Und selten hat mein Herz nach Beenden eines Buches so laut geschlagen.

„Die Hungrige“ von Claire Kohda | Rezension folgt
Nach „Where Blood Reigns“ war ich wieder ein bisschen im Vampir-Fieber. Ein Vampir-Buch, das nicht dem Fantasy-Genre angehört, habe ich aber noch nie gelesen. Deshalb war „Die Hungrige“ doch etwas anderes für mich. Die Art, wie das Ernähren in diesem Buch dargestellt wird, fand ich wirklich fantastisch und außergewöhnlich. Mit dieser Begeisterung konnte die Handlung insgesamt nicht wirklich mithalten. Die hat sich teilweise ein bisschen gezogen und konnte mich nicht richtig mitreißen. Trotzdem habe ich mich unterhalten gefühlt.

„Wir werden jung sein“ von Maxim Leo | Rezension folgt
Dieses Buch habe ich sehr spontan begonnen, weil ich es in irgendeinem Youtube-Video gesehen habe. Ich fand, die Thematik von einem verjüngenden Medikament total interessant. Und genau das habe ich während dem Lesen die ganze Zeit gefühlt. Dass es interessant ist. Ich wollte die ganze Zeit wissen, wie es mit den Hauptcharakteren weitergeht. Zwischendrin fand ich es ein bisschen abgedreht, leicht satirisch, was mir nicht so gut gefallen hat. Aber alles in allem ist das ein interessantes Gedankenexperiment, das mich gut unterhalten hat.

„Aurora erleuchtet“ von Amie Kaufmann und Jay Kristoff | Rezension folgt
Eeeeendlich! Seit zwei Jahren wartet diese Reihe darauf, von mir beendet zu werden. Ob es so klug war, zwei Jahre mit dem finalen Band zu warten? Natürlich nicht – vor allem nicht, wenn man ein Gedächtnis wie ein Sieb hat. Aber ich bin dann doch ganz gut durchgekommen und habe mich direkt wieder in die Charaktere verliebt. Die sind so einmalig und fühlen sich tatsächlich ein bisschen wie Familie an. Deshalb war dieser Abschluss auch verdammt emotional.

Leseziele

50 Bücher lesen | 17 von 50 geschafft.

Buzzwordathon | 3 von 12 geschafft

12 für 2024 | 3 von 12

SuB auf 60 Bücher reduzieren | 97 von 60 SuB-Bücher (Ich habe aussortiert)

Der April

… wird hoffentlich richtig gut. Auf Instagram startet wieder eine SuB-Abbau-Challenge, an der ich teilnehmen möchte. Und ich kann auch endlich wieder Sport machen. Ich werde also alles nachholen, was im März nicht ging. Oder vor dem PC versacken, je nachdem wann das Update von „Coral Island“ kommt.

Eure Kate
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