»Bride« von Ali Hazelwood

Ich will schon seit Eeeeewig­kei­ten einen Hazel­wood-Roman lesen. Und ich bin ziem­lich froh, dass ich mir »Bri­de« für den Anfang aus­ge­sucht habe. Nach einem sehr schwa­chen Janu­ar habe ich damit näm­lich mein ers­tes rich­ti­ges Jah­res­high­light gefun­den. »Bri­de« fühlt sich nost­al­gisch und neu an. Und macht ein­fach nur Spaß.

Klappentext

Mise­ry Lark, Toch­ter eines mäch­ti­gen Vam­pir­fürs­ten, war schon immer eine Außen­sei­te­rin. Mit ihren Reiß­zäh­nen weiß sie nichts anzu­fan­gen und führt ein anony­mes Dasein unter den Men­schen. Aus­ge­rech­net sie soll sich nun für eine mehr als bri­san­te Bünd­nis­e­he mit einem der Wer­wöl­fe, den ewi­gen Tod­fein­den der Vam­pi­re, zur Ver­fü­gung stellen.

Dabei scheint ihr zukünf­ti­ger Ehe­mann, der Alpha Lowe Mor­eland, eben­so erbar­mungs­los und unbe­re­chen­bar zu sein wie der Rest sei­nes Rudels. Das beherrscht er aller­dings nicht nur mit abso­lu­ter Auto­ri­tät, son­dern, wie Mise­ry bald fest­stellt, auch mit viel Sinn für Gerech­tig­keit und – ganz anders als die Vam­pi­re – nicht ohne Gefühl. Aber sie spürt, dass er ihr nicht traut – und wenn er nur wüss­te, wie recht er damit hat …

Denn Mise­ry hat ganz eige­ne Grün­de, sich auf die­ses Bünd­nis ein­zu­las­sen. Und dafür ist sie bereit, alles zu opfern, selbst wenn das ein Leben allein unter Wöl­fen bedeu­tet. Doch womit Mise­ry nicht gerech­net hat, ist die alles über­win­den­de Ungleich­ar­tig­keit der Liebe …

Meine Meinung

Wie bereits erwähnt, ist das mein ers­ter Hazel­wood-Roman. Ich kann also kei­ne Ver­glei­che zu ihren ande­ren Büchern anstel­len - noch nicht. Aber ich kann Ver­glei­che anstel­len: näm­lich zu den alten Gestalt­wand­ler-/Wer­wolf-/Vam­pir-Roman­zen von Lara Adri­an, Kres­ley Cole und Co. Denn genau dar­an erin­ner­te mich »Bri­de« schon zu beginn des Lesens. Fans die­ser Rei­hen wer­den also defi­ni­tiv ihre Freu­de mit »Bri­de« haben.

Hazel­wood über­nimmt hier näm­lich eini­ge alt­be­kann­te Sche­ma­ta. Und ver­wan­delt die­se in eine etwas moder­ne­re, durch­dach­te­re Geschich­te. Durch die­se bekann­ten Struk­tu­ren hat sich das Lesen sehr hei­me­lig ange­fühlt. Ein bes­se­res Wort fällt mir nicht ein. Dafür hat sich die moder­ne Welt, in der Wer­wöl­fe, Vam­pi­re und Men­schen im Wis­sen umein­an­der neben­ein­an­der leben, wie etwas ganz neu­es ange­fühlt. Das Ent­de­cken die­ser Welt hat­te etwas span­nen­des für mich.

Aber ich moch­te nicht nur die Welt. Auch die Cha­rak­te­re waren abso­lut groß­ar­tig. Und damit mei­ne ich vor allem die Neben­cha­rak­te­re. Natür­lich sind auch Lowe und Mise­ry abso­lut lesens­wer­te Cha­rak­te­re. Aber auch Figu­ren, auf denen nicht der Fokus lag, habe ich rich­tig ins Herz geschlos­sen. So vie­le haben Haupt­cha­rak­ter-Poten­zi­al, dass ich mir noch ganz vie­le Fol­ge­bän­de wünsche.

FAZIT

Ich glau­be, bei »Bri­de« darf man nicht zu viel Tie­fe suchen. Es ist eine tol­le Fan­ta­sy-Roman­ze mit einem coo­len Gerüst rund­her­um, einer mit­rei­ßen­den Hand­lung und lie­bens­wer­ten Cha­rak­te­ren. Ich habe mich beim Lesen des Buches extrem unter­hal­ten gefühlt und ich den­ke, genau dar­auf kommt es an. Fans von Lara Adri­an, Kres­ley Cole und Co. kann ich das Buch wärms­tens empfehlen!

Eure Kate
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